Ein Hochzeitsfotograf heiratet

Das ganze Jahr über bin ich als Fotograf auf Hochzeiten unterwegs. Dabei erlebe ich meist die ganze Palette der Stimmungen des Brautpaares mit: Während der Vorgespräche sind die Paare meist noch ganz entspannt, erste vorsichtige Vorfreude breitet sich aus. Der große Tag scheint noch recht fern. Doch dann ist es irgendwann soweit. Auf den letzten Metern müssen noch einige Vorbereitungen und viele Entscheidungen getroffen werden.

Am 31.5. durfte ich nun nach über zweijähriger Vorbereitung meine eigene Hochzeit feierlich begehen.Auch hier kamen natürlich kurz vor dem großen Ereignis die wesentlichen Fragen: Klappt das noch rechtzeitig mit der Hochzeitstorte? Was machen wir mit der Tischordnung, wenn einige Gäste kurzfristig ausfallen? Baut der Tontechniker die Musikanlage auch richtig auf? Werden die Blumen und die restliche Dekoration auch so wirken, wie wir uns das vorgestellt haben?

In Hildesheim-Marienrode feierten wir bei spektakulärem Hochzeitswetter eine große Party auf dem Lande: mit Windmühle, Getreidefeldern, einem See vor der Tür. Das volle Programm für Großstadtkinder, die mal raus aufs Land wollen.

Warum wir unbedingt bei einer Windmühle feiern wollten, weiß ich auch nicht mehr. Irgendwie kamen wir damals einfach auf die Idee „Hey, lass uns mal eine Windmühle für unsere Hochzeit suchen!“

Da ich gefühlt 24 Stunden am Tag mit meinen Kameras durch die Gegend renne, hatte ich von meiner Frau ein offizielles Fotografier-Verbot erteilt bekommen (zumindest für die Zeit, während der unsere Fotografin vor Ort war ;-) ).

Aber das habe ich gerne akzeptiert. Schließlich mutierte – zum Leidwesen der Familie – unser Wohnzimmer in den letzten Wochen vor der Hochzeit zu einer Baustelle. Der Grund: Ich habe meinen neuen Fotoautomaten (photo booth) zusammengebaut, der unbedingt zu unserer Hochzeit eingeweiht werden sollte. Aber die ganzen Säge-, Bohr- und Lackierarbeiten haben sich gelohnt. Wenn zwischendurch die Tanzfläche mal weniger gut gefüllt war, lag das stets daran, dass einige Gäste immer wieder neue Kostüme, Masken, Seifenblasenflaschen usw. aus dem Fotoreisekoffer herauskramten und sich in Pose warfen.

Viele Bilder habe ich selbst nicht gemacht, aber bei den Vorbereitungen, habe ich hab und zu mal die Kamera angeworfen.

Achja, beinahe hätte ich es vergessen. Mein Nachname ändert sich. Aus Lakomczyk wird Hayungs. Immerhin bleibt das „y“ erhalten. Die Seite www.dennis-lakomczyk.com bleibt vorerst bestehen. Die neue offizielle Adresse lautet www.dennis-hayungs.de
Viel Spaß mit den Bildern!

Liebe Grüße
Dennis

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