Leuchttürme an der Weser

Als Berliner kommt man mit Schifffahrt und Meer grundsätzlich nur schwer in Berührung. Vor knapp einem Jahr bin ich (über den zwischenzeitlichen Umweg Hannover) im beschaulichen Lemwerder in der noch beschaulicheren Wesermarsch gelandet. Hier tanzen die Schafe auf dem Deich herum, dichter Nebel hüllt die Landschaft in ein graues Nichts, bei Wind und Wetter schippert die Fähre tapfer vom Bremer zum Niedersächsischen Ufer und wieder zurück und in den großen Werften werkeln Tag und Nacht fleißige Hände an den neuesten Mega-Luxus-Yachten herum. Und es gibt hier Leuchttürme. Ja, genau! Leuchttürme. Als Kind der Hauptstadt ist das wirklich etwas Besonderes. Denn wo Leuchttürme sind, kann doch das große Meer nicht allzu weit weg sein. Ab und an renne ich nun mit der Kamera am Wasser entlang und fotografiere Leuchttürme. Bis hoch zum Harriersand, einer der längsten Flussinseln Europas, hab ich es bereits geschafft. Aber so ganz gezielt bin ich noch nicht vorgegangen. Irgendwie standen diese Dinger bei meinen Fototouren immer im Weg und drängten sich vehement aufs Bild. Und als ich heute in meinem Fotoarchiv herumwühlte fiel mir auf, dass sich da diverse Leuchtturm-Bilder (und ein Radarturm-Bild) reingeschlichen haben. Vielleicht ist das jetzt der Beginn einer kleinen Fotoserie.

 

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